Samstag, 21. Januar 2017

Fehlender Stolz?


Es gab in den letzten Tage einige Diskussionen in meinem Umfeld, die angestoßen wurden von der Rede von Björn Höcke (AFD Vorsitzender in Thürigen) auf dem Treffen der jungen Alternative in Dresden. (Link zur Rede)

Für mich persönlich ist seine Wortwahl wirklich bedenklich, versucht er doch dem herrschenden Unmut der Menschen darüber, sich wenig zugehörig zu fühlen (wie es in einer schnelllebigen Zeit wie unserer ja häufig vorkommt - oder habt ihr noch das Gefühl, Teil von etwas größerem zu sein und noch irgendetwas zu sagen zu haben?) einen Namen und vor allem auch einen Urspung zu geben.

Es geht angeblich um fehlenden Patriotismus in Deutschland, der sich darin zeigt, dass wir durch Denkmäler und durch den Geschichtsunterricht in den Schulen immer wieder an die Nazi-Herrschaft und ihre grauenhaften Taten erinnert werden, aber nicht daran, was es noch in unserer Geschichte gab, worauf man auch Stolz sein kann. Unsere Kultur zum Beispiel.
Und wer hat uns das alles genommen? Angeblich die Sieger des 2. Weltkrieges, indem sie Dresden zerbombt haben. (Was ja wirklich tragisch war, aber warum zaubert er denn sowas aus dem Hut?)

Könnte das Problem nicht viel eher hausgemacht sein?
Ist es nicht doch sinnvoll, mal darüber zu diskutieren, dass wir Deutschen es manchmal einfach mit dem Erinnern 'übertreiben'? Und damit meine ich nicht, dass wir das Vergangene weniger thematisieren sollten, sondern einfach, dass wir dabei durchaus manchmal Schwarzmalerei betreiben und ein Hauptaugenmerk auf das legen, worauf wir nicht stolz sind, was komplett schief gelaufen ist in der Geschichte und dabei viel Gutes in Vergessenheit gerät.  Sollte nicht beides gleichermaßen in unseren Köpfen sein? Deutschland nicht nur ein Land, dass Völkermord beging, sondern auch immer noch das Land der Dichter und Denker. Ein Land von dem man sagt, dass es wert auf Qualität legt und Vorbildfunktion im Klimaschutz hat?

Erinnern, um Fehler nicht zu wiederholen, ja, aber auch, um gute Vorbilder zu beleuchten - so sollte es doch sein, oder?
Leider sind polarisierenden Reden über ein solches Thema, wie Björn Höcke sie gehalten hat, nicht gerade förderlich dafür, dieses Thema noch gut diskutieren zu können, ohne gleich irgendwelchen politischen Anfeindungen ausgesetzt zu sein. Aber hier geht es gar nicht um Politik, mir geht es darum, was wir selbst über uns als Deutsche denken.
Mich interessiert, was ihr dazu denkt.
Mögliche Fragen dazu könnten sein:

Wie empfindet/empfandet ihr die Themengewichtung im Geschichtsunterricht? Gerechtfertig, zu einseitig, oder anders?

Habt ihr das Gefühl stolz auf eure Herkunft sein zu können/dürfen? Und warum fühlt ihr so?

Worauf seid/wärt ihr gerne stolz? Oder wird solcher Stolz eurer Meinung nach überbewertet oder ist komplett überflüssig?

Eure Alanna

Samstag, 14. Januar 2017

Lernstress, und du so?



Egal ob Schüler, Azubi oder Student, alle kennen diese Phasen, wo man gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Freizeit-Durststrecken und Termindruck.
Ich stecke gerade mitten in so einer Phase und wenn ich nicht die nächsten Wochen im Zombiemode verbringen will, muss ich mir was einfallen lassen.
Nicht nur einen realistischen Terminplan, sondern auch gute Quality Time zum Krafttanken.
Aber in den Lernphasen mal runterzukommen ist gar nicht so einfach. Schnell kriegt mein ein schlechtes Gewissen, wenn man gerade nicht voll dabei ist oder sich Zeit zum Faulenzen nimmt. Und nach einer Lernpause wieder voll durchzustarten gestaltet sich auch nicht immer als einfach.
Zusätzlich dazu, gibt es natürlich auch genug Ablenkungen. Da bekommt man mal ne Nachricht (die ja total wichtig sein könnte), da blinkt im Internet interessante Werbung auf (*hust* die an einem anderen Tag vielleicht gar nicht interessant gewesen wäre) oder die Teetasse ist leer und man hat das Bedürfnis sich sofort in die Küche zu stellen, um neuen zu kochen (Man will ja auf gar keinen Fall dehydrieren!).


Was tun?
Ich bin jedes Mal dankbar, wenn es Zeit wird mit meinem Hund spazieren zu gehen. Manchmal hilft einem der Ortswechsel und die frische Luft die Pause auch wirklich mal Pause sein zu lassen und auf andere Gedanken zu kommen.
Handy absichtlich verlegen oder wenigstens stumm stellen und aus dem Blickfeld legen, kann aber auch schon Wunder wirken.
Ansonsten: Termin-Panik niederkämpfen und den inneren Schweinehund mit Schokolade bestechen.

 
Wie geht ihr mit stressigen Lernphasen um?
Was sind eure Tipps & Tricks?

Eure Alanna

 

Samstag, 7. Januar 2017

Willkommen im Jahr





Man könnte jetzt sagen: Alles ist wie vorher, nur, dass wir eine andere Jahreszahl ins Datum schreiben müssen.
Allerdings bringt ja auch jeder Tag etwas Neues mit sich und somit auch jedes Jahr. Ich weiß jetzt schon ein paar Dinge, die sich dieses Jahr für mich sehr verändern werden.
Zum einem werde ich demnächst umziehen, zum anderen wird das klassische Studium von einem längeren Praktikum unterbrochen werden. Außerdem ist es ja auch für diesen Blog so etwas in der Art wie ein kleiner Neuanfang. Dies hier ist das erste 'Wochenendgeflüster' und ich hoffe sehr, so ein wenig mit euch ins Gespräch kommen zu können.
Es gibt viel Neues zu erleben. Und so sehr einem das auch Bammel machen kann, es ist auch immer aufregend!